Das Katapult

Ich hätte nie gedacht, dass so eine einfache Bastelidee meine Kids für so lange Zeit beschäftigen kann. Wir sind immer begeistert, wenn man mit einer Sache mehrere verschiedene Spiele machen kann. Und wenn etwas so schnell geht, hat auch jeder die Möglichkeit sein eigenes Katapult zu bauen. Der Spaß hält sogar mehrere Tage an. Also bei uns auf jeden Fall. Vielleicht fallen euch ja noch andere Sachen ein, die man mit dem Katapult spielen kann. 

Natürlich gibt zu diesem Katapult auch eine Geschichte: 

Es war einmal ein kleiner Junge, mit Namen Johannes, der seine Großeltern auf ihrem Hof besuchte. Er bekam ein Katapult zum Spielen und ging in den Wald aber fand nichts Interessantes. So übte und übte er aber traf nichts. Entmutigt machte er sich auf den Weg zurück zum Hof. Auf dem Rückweg sah er Omas Ente. Er nahm sein Katapult, zielte auf die Ente, und ließ ein Schuss ab. Er traf die Ente am Kopf und damit war's nun vorbei. Mit Panik ergriffen, versteckte er die Ente im Holzhaufen. Seine Schwester Susie, beobachtete alles aber sagte nichts darüber. Am nächsten Tag nach dem Mittagessen sagte Oma: „Susie, komm hilf mir das Geschirr zu spülen.” Susie antwortete: „Oma, der Hannes sagte mir, dass er dir helfen wollte.” Und sie flüsterte zu ihm: „Du weißt, die Ente.” So half Hannes seiner Oma. Später am selben Tag fragte Opa: „Wer von euch möchte mit mir fischen gehen?” Oma antwortete: „Entschuldige bitte, aber ich brauch wirklich die Susie für das Abendbrot.” Susie schmunzelte und sagte: „Ach wie eigenartig. Der Hannes wollte dir helfen, Oma.” Und damit ging Susie mit dem Opa und als sie beim Hannes vorbeikam, flüsterte sie: „Du weißt, die Ente.” Nach einigen Tagen wurde es dem Hannes zu viel. Er fühlte sich so genickt und verzweifelt. Er machte sich auf und ging zur Oma. Mit großen Schuldgefühlen erzählte er ihr, dass er ihre Ente mit dem Katapult getötet hatte. Oma umarmte ihn und sagte: „Ich weiß. Ich stand am Fenster und habe alles beobachtet. Aber weil ich dich so sehr liebe, habe ich dir vergeben. Ich wunderte mich bloß wie lange du der Susie so ein heimliches Vergnügen erlaubst.”

Egal was in deinem Leben passiert ist oder was du getan hast, der Teufel wird es dir immer vor den Augen halten und dich damit quälen. Das ist eben seine Art. Aber du musst verstehen, dass Gott alles beobachtet und wir nichts vor ihm verheimlichen können. Nichts entgeht ihm. Er sieht dein ganzes Leben und sogar das was du denkst. Weil er dich aber so sehr liebt und möchte, dass du frei wirst, vergibt er dir all die Dinge, die schief gelaufen sind. Wir müssen uns nur wie dieser kleine Junge entschuldigen und zugeben, dass wir ihn brauchen. Er staunt nur über unser Zögern. Gerne verzeiht er uns und vergisst es gleichzeitig.

Liebe Grüße

Melli

 

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